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Chor SATB

Messvertonungen

2871

Brixi, Franz Xaver (1732–1771)
pdf Missa brevis in B (Erstdruck!)
für Soli, SATB, Orchester (2 Trp [B], 2 Vl, Vc/Kb) und Orgel
Herausgegeben von Friedrich Hägele
Part. € 16,00 / Chorpart. mit Soli € 2,60 / Stimmenset € 14,00 / Orgel € 6,00
Verl.-Nr.: BU 2871
Messordinarien sollen häufig zugleich überschaubar besetzt, leicht ausführbar und dennoch klangvoll sein. Wer das für die Quadratur des Kreises hält, sollte unbedingt einen Blick auf unsere neueste Brixi-Entdeckung werfen! Brixis Missae breves haben sich zu Recht im Repertoire zahlreicher Chöre als praxistaugliche Alternativen zu den „üblichen Verdächtigen“ der Wiener Klassiker bewährt: Der Kapellmeister des Prager Veitsdoms verstand es ausgezeichnet, für kleinere Besetzungen zu komponieren. Dabei gelang es ihm vortrefflich, stilistische Gegensätze überzeugend zu verschmelzen: Das reizvolle Wechselspiel zwischen barocker, generalbassfundierter Polyphonie und klassischer Homophonie, bei der die sangliche Melodik im Vordergrund steht, prägt auch die vorliegende Messvertonung. Die beiden obligaten Trompeten fügen der sparsamen Streicherbesetzung festlichen Glanz hinzu, weshalb sich dieses Ordinarium besonders für feierliche Gottesdienste empfiehlt. Es muss nicht immer Mozart sein! Mit Credo.
[Dauer: ca. 19 Min.]

2862

Terry, Richard Runicman (1865–1938)
pdf Messe in C (Dominikusmesse)
für SATB und Orgel
Herausgegeben von Edward Tambling
Part. € 14,00 / Chorpart. € 2,10 / Orgel € 5,00
Verl.-Nr.: BU 2862
Aus dem sehr überschaubaren Fundus lateinischer Messordinarien der englischen Romantik stellen wir mit der „Messe in C“ ein weiteres ebenso praxisgerechtes wie klangschönes Werk vor: Terry war zunächst geschätzter Musiker an der südenglischen Downside Abbey (und damit einer der Vorgänger von Christopher Tambling) und später erster Musikdirektor an der Londoner Westminster-Kathedrale (und damit einer der Vorgänger von Colin Mawby). Als Wiederentdecker und Herausgeber der Messe fungiert der Londoner Kirchenmusiker und Musikwissenschaftler Edward Tambling. Die Messe zeichnet sich durch leichte Ausführbarkeit, angenehmen Ambitus aller Stimmen und vornehmen frühromantischen Wohlklang aus, weshalb sie sich als willkommene „Gebrauchsmesse“ für viele Gelegenheiten im Kirchenjahr anbietet.
[Dauer: ca. 9 Min.]

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Motetten

2861

Haydn, Johann Michael (1737–1806)
pdf Sicut cervus ad fluenta cursitat – Wie der dürstende Hirsch
für SATB, Orchester (Hr ad lib., Ob ad lib., Streicher)
und Orgel
Herausgegeben von Friedrich Hägele
Part. € 18,00 / Chorpart. € 2,10 / Stimmenset € 18,00 / Orgel € 4,00
Verl.-Nr.: BU 2861
In den letzten Jahren ist Johann Michael immer mehr aus dem Schatten seines scheinbar übermächtigen Bruders getreten. Zu Recht, da seine Musik äußerst praxisnah und dabei stets wohlklingend komponiert ist! Wir stellen im Erstdruck eine seiner zu Lebzeiten am weitesten verbreiteten Motetten vor: Abschriften des Werkes finden sich in nahezu allen Musikmetropolen Europas. Der Text ist eine freie lateinische Nachdichtung des überaus beliebten 42. Psalms; zusätzlich ist auch eine singbare Textübertragung ins Deutsche aus der bewährten Feder Gerhard Weisgerbers unterlegt. Der 6. Psalmton scheint als cantus firmus immer wieder durch, wird aber stets in neue Kontexte gestellt, so dass eine abwechslungsreiche Gesamtanlage entsteht.
Mit deutschem und lateinischem Text.

2866

Huber, Paul (1918–2001)
pdf Jauchzet dem Herrn, alle Lande (Der 100. Psalm) (Erstdruck!)
für SATB, Bläser (2 Trp [B], 2 Pos; ad lib.: Pk) und Orgel
Herausgegeben von Mario Schwarz
Part. € 15,00 / Chorpart. € 1,80 / Stimmenset € 10,00 / Orgel € 4,00
Verl.-Nr.: BU 2866
Der ansteckend-jubelnde Charakter des 100. Psalms macht diesen hymnischen Lobtext bei Tonsetzern wie Sängern gleichermaßen beliebt. Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schweizer Komponist Paul Huber hat auf dieser Textbasis eine überaus wirkungsvolle Motette geschaffen, die traditionell-tonale mit gemäßigt-modernen Klängen zu einer individuellen, aber stets hörerfreundlichen Tonsprache verbindet. Der (passagenweise unisono geführte) Chor wird durch die fanfarenhafte und mitreißende Begleitung von Orgel und Bläserquartett (+ Pauke ad. lib.) zusätzlich motiviert, so dass dieser kurze Jubelgesang trotz überschaubarem Probenaufwand Gottesdiensten und Konzerten festlichen Glanz verleihen wird.
Diese Erstdruckausgabe erscheint zum 100. Geburtstag des Komponisten.

2882

Jones, Robert (*1945)
pdf Herr, öffne meine Lippen
für SATB, Gemeinde ad lib. und Orgel
Part. € 12,00 / Chorpart. € 1,80 / Orgel € 8,00
Verl.-Nr.: BU 2882
Hier liegt eine neue Komposition vor, nach der viele Chorleiter lange gesucht haben: Ein festlicher Chorsatz, der insbesondere geeignet ist, einen feierlichen Gottesdienst zu eröffnen. Und alles spielt bei diesem Werk in idealer Weise zusammen: Die Textauswahl (Lobverse aus den Psalmen), eine refrainartige Anlage (in die durch einen ohrwurmverdächtigen, leicht zu singenden Kehrvers auch die Gemeinde einbezogen werden kann), ein überzeugender Chorsatz im romantischen Stil und eine festliche Orgelbegleitung, die – zur Steigerung der Feierlichkeit – noch durch ein Bläserquartett ab lib. ergänzt werden kann.
Durch dieses Werk werden alle Beteiligten – Mitwirkende wie Zuhörer – ergriffen und wie von selbst in die „heilige Atmosphäre“ des beginnenden Gottesdienstes hineingeführt.
Selbstverständlich eignet sich das Werk auch für den konzertanten Gebrauch, hier insbesondere als „Starter“ eines festlichen Chorkonzerts.
Erfreuen Sie Ihre Sänger und Zuhörer mit diesem klangvollen Werk aus der Feder des beliebten englischen Komponisten; egal ob in der heimischen Pfarrkirche oder bei größeren Chortreffen: Die Wirkung wird eine großartige sein!

2883

Sales, Pietro Pompeo (1729–1797)
pdf Sub tuum praesidium (Erstdruck!)
für Sopran- oder Tenor-Solo, SATB, Streicher
(Vla und Hr ad lib.) und Orgel
Herausgegeben von Friedrich Hägele und Hans Peter Reiners
Part. € 12,00 / Chorpart. mit Solo € 1,30 / Stimmenset € 12,00 / Orgel € 4,00
Verl.-Nr.: BU 2883
Seit den ersten nachchristlichen Jahrhunderten vertrauen sich Gläubige dem Schutz der Gottesmutter Maria an; in der Sakralkunst wurde dafür das beliebte Bildmotiv der Schutzmantel-Madonna geprägt. In dieser Tradition steht auch die Marianische Antiphon „Sub tuum praesidium“ – zugleich eines der ältesten Mariengebete der Christenheit. Mit diesem Erstdruck liegt nun eine besonders praxistaugliche Vertonung dieses Textes von Pietro Pompeo Sales vor, die alle Vorzüge des frühklassischen Stils aufweist: Wohlklingende, leicht fassliche Harmonik vereint sich mit melodischer Eleganz (besonders im solistischen Mittelteil) und leichter Ausführbarkeit zu einem erbaulichen Gesamtergebnis. Schnell wird klar: Sales wurde keinesfalls zufällig zum Leiter der kurtrierischen Hofkapelle berufen, die im 18. Jahrhundert zu den größten und besten Ensembles in ganz Deutschland zählte. Dank der tonartlichen Übereinstimmung kann das Stück auch mit dem thematisch eng verwandten Gemeindelied „Maria, breit den Mantel aus“ (GL 534) kombiniert werden.

2863

Stoiber, Franz Josef (*1959)
pdf Ave Maria
für SATB und Orgel ad lib.
Chorpart. mit Orgel € 1,30
Verl.-Nr.: BU 2863
Der Regensburger Domorganist ist nicht nur unzweifelhaft ein Meister am Instrument, sondern vermag auch eindrucksvoll zu komponieren. Diese Fähigkeit stellt er mit seinem „Ave Maria“ erneut unter Beweis: Er kleidet das berühmteste aller Mariengebete in ein apartes (neo)romantisches Klanggewand und schafft damit eine emotional überzeugende Motette, die sich durch sicheres Gespür für farbig-intensive Harmonik und stimmgerechte Melodieführungen auszeichnet. Für Chor und Orgel ohne Schwierigkeiten auszuführen, ist diese Komposition eine Empfehlung für alle marianischen Gottesdienste und Andachten.

2880

Tambling, Christopher (1964–2015)
pdf Der Herr ist mein Heil
für SATB und Orgel
Chorpart. mit Orgel € 1,30
Verl.-Nr.: BU 2880
Aus der Feder des beliebten englischen Komponisten präsentieren wir ein schlichtes Strophenlied, das auf virtuose Effekte verzichtet und gerade deshalb ungemein überzeugend wirkt. Der in sich ruhende Vertrauenstext von Florian Simson mündet in jeder Strophe in die sichere Gewissheit: Auch wenn das Leben dunkle und zweifelnde Stunden bereithält – „Du, Herr, bist da“. Die Tambling-typische, romantische Harmonik steht ganz im Dienst der tröstlichen Grundaussage, so dass sich dieses leicht erlernbare Stück für eine Vielzahl stillerer Anlässe eignet und auch bei Trauergottesdiensten sein tröstliches Potenzial entfalten kann.

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Chor SABar

Motetten

2875

Claussmann, Aloÿs (1850–1926)
pdf Laudate Dominum
für SABar und Orgel
Bearbeitet und herausgegeben von Jörg Abbing
Chorpart. mit Orgel € 2,30
Verl.-Nr.: BU 2875
Der original vierstimmige Chorsatz (BU 1799) dieser mitreißenden Lobmotette des französischen Romantikers hat längst „Bestsellerstatus“ erlangt und ist heute im liturgischen wie konzertanten Repertoire vieler Chöre fest verankert. Seine überwiegend homophone Anlage (in ABA-Form) in Verbindung mit einigen unisono zu singenden Passagen legte eine Bearbeitung auch für dreistimmigen Chor (wiederum durch den erfahrenen Praktiker Jörg Abbing) nahe. Fazit: Romantisch – freudig – hymnisch-erhaben. Und gerne gesungen – nun auch von dreistimmigen Chören. Oder sogar von drei- und vierstimmigen gemeinsam, etwa bei großen Chortreffen!
Auch als vierstimmige Fassung erschienen (BU 1799).

2877

Goss, John (1800–1880)
pdf O Heiland aller Welt – O Saviour of the World
für SABar und Orgel
Bearbeitet und herausgegeben von Hermann Angstenberger
Chorpart. mit Orgel € 1,80
Verl.-Nr.: BU 2877
Sir John Goss wirkte als Organist der Londoner Saint Paul’s Cathedral und folgte in dieser Position seinem Lehrer Thomas Attwood nach, der wiederum bei Mozart Komposition studiert hatte. Zudem wurde Goss bereits im Alter von 27 Jahren als Professor für Harmonielehre an die renommierte Royal Academy of Music berufen, wo er u.a. auch John Stainer ausbildete. Seine Beiträge zur anglikanischen Kirchenmusik werden in England noch heute hoch geschätzt und gerne gesungen. Goss’ Kompositionsweise ist melodiös, mit nobler, romantischer Harmonik unterfüttert und dabei auch an den Möglichkeiten kleinerer Chöre orientiert. All dies kommt zum Ausdruck in dieser kleinen Passionsmotette. Aus ihrem aufmerksam vertonten Text und der Musik spricht ein unerschütterliches Heilsvertrauen, das aus der Erlösung durch Jesu Kreuzestod resultiert.
Mit deutschem und englischem Text.

2888

Kleesattel, Lambert (*1959)
pdf Ave Maria
für SABar (Sopran-Solo ad lib.) und Orgel
Chorpart. mit Orgel € 1,80
Verl.-Nr.: BU 2888
Wir haben die große Freude, den rheinischen Kirchenmusiker Lambert Kleesattel nun auch als Chorkomponisten in unserem Programm begrüßen zu dürfen: Nachdem seine Sammlung mit Orgelwerken im romantischen Stil (BU 2814) auf ein überwältigendes Echo gestoßen ist, stellen wir ihn nun auch als Schöpfer gleichermaßen klangschöner wie leicht zu realisierender Chorwerke vor: Man meint, es mit (neo-)romantischer englischer Chormusik zu tun zu haben. Und man wird nicht enttäuscht: Die Kombination aus vornehmem Wohlklang und handwerklicher Souveränität wird Ausführende und Zuhörer gleichermaßen begeistern.

2889

Kupp, Albert (*1930)
pdf Jubilate Deo
für SABar und Orgel
Chorpart. mit Orgel € 1,20
Verl.-Nr.: BU 2889
Diese unbeschwerte und leicht erlernbare Motette basiert auf der Melodie eines beliebten französischen Lieds und eignet sich auch dank des von Albert Kupp unterlegten Lobtextes für zahlreiche Anlässe. Die Musik ist schlicht, aber dennoch klangvoll und wurde in bewährter Weise für bescheidene Verhältnisse eingerichtet: Eine manualiter ausführbare Orgelbegleitung unterstützt und ergänzt den dreistimmigen Chor ideal. Ein praxisnaher, „echter Kupp“!

2887

Puccini, Giacomo (1858–1924)
pdf Requiem aeternam – Ewige Ruhe schenke ihnen, Herr
für SABar und Orgel (Soloinstrument in C/B ad lib.)
Bearbeitet und herausgegeben von Tobias Bauer
Chorpart. mit Orgel € 1,80
Verl.-Nr.: BU 2887
Ein altes lateinisches Sprichwort besagt: „Mors certa, hora incerta“ („Der Tod ist sicher, unsicher ist nur die Stunde“). Wegen dieser Unplanbarkeit ist häufig auch die Probenzeit für Chöre, die auf Trauerfeiern singen sollen, sehr knapp. In solchen Situationen könnte Giacomo Puccinis Vertonung des geläufigsten Totengebets die Lösung darstellen! Die hier für SABar arrangierten Chorstimmen sind über weite Strecken unisono geführt und fächern sich nur am kompositorischen Höhepunkt auf; die Orgelbegleitung ist so angelegt, dass die von Puccini vorgesehene Soloviola auch auf einem Solomanual ausgeführt werden kann. Der Name „Puccini“ ist untrennbar mit ekstatischen Opernerlebnissen verbunden, doch in dieser Auftragskomposition anlässlich des vierten Todestags von Giuseppe Verdi zeigt der „Bühnenmagier“ seine intime, introspektive Seite. Diese Komposition verleiht mit einfachen Mitteln jeder Trauerfeier einen würdigen musikalischen Rahmen.
Mit deutschem und lateinischem Text.

2865

Schubert, Franz (1797–1828)
pdf Ehre sei dem Hocherhabnen (Das große Halleluja)
für SABar und Tasteninstrument
Bearbeitet und herausgegeben von Tobias Zuleger
Chorpart. mit Tasteninstrument € 1,80
Verl.-Nr.: BU 2865
Friedrich Gottlieb Klopstocks Oden zählen zu den Gipfelpunkten der deutschsprachigen Dichtung des 18. Jahrhunderts. In einigen bricht sich die tief empfundene Religiosität des Theologen auf mitreißende Weise Bahn; so ist „Das große Halleluja“ ein hymnischer Preisgesang der ganzen Schöpfung zur Ehre des himmlischen Vaters. Franz Schubert, der Meister des romantischen Klavierlieds, hat dieser Ode eine angemessene musikalische Gestalt verliehen. Die vorliegende Umarbeitung des Schubert’schen Sololieds für dreistimmigen Chor verstärkt durch die Mehrstimmigkeit den hymnischen Charakter der Vorlage sogar noch, ohne jedoch die Sänger vor Schwierigkeiten zu stellen; die Begleitung hat der Bearbeiter Tobias Zuleger sachgerecht so eingerichtet, dass sie auch auf der Orgel (manualiter) vortrefflich klingt und dabei stets gut in den Händen liegt. Ein Lobgesang, der sich für zahlreiche Anlässe im Kirchenjahr eignet!

2873

Unterguggenberger, Andreas (*1969)
pdf Segenslied
für SABar und Orgel
Chorpart. mit Orgel € 2,10
Verl.-Nr.: BU 2873
Segenslieder sind ein unverzichtbarer Bestandteil im Chorrepertoire und kennen keine Beschränkung auf bestimme Besetzungen und Altersstufen: Sowohl Erwachsenen- als auch Kinder- und Jugendchöre führen diese gesungenen Bitten um Schutz, Hilfe und Geborgenheit mit Vorliebe auf. Folgerichtig bietet der neue Passauer Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger, selbst seit Jahren mit sämtlichen Chorgattungen vertraut, seine neueste Komposition sowohl für dreistimmig gemischten Chor als auch für Oberstimmenchor an. Das technisch einfach zu realisierende Werk steht in der Tradition der romantisch-gefühlvollen Segenslieder und wird garantiert von alten wie jungen Sängern (oder allen gemeinsam!) immer wieder gerne gesungen werden.
Mit deutschem und englischem Text.
Auch als Fassung für Oberstimmenchor erschienen (BU 2884).

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Kinderchor / Oberstimmenchor

2881

Aiblinger, Johann Kaspar (1779–1867)
pdf Maria, mater gratiae (Erstdruck!)
für Oberstimmenchor (SSAA) und Orgel (Vc/Kb ad lib.)
Herausgegeben von Friedrich Hägele
Part. € 4,00 / Chorpart. € 1,20
Verl.-Nr.: BU 2881
Zuversichtlich wird Maria in der Lauretanischen Litanei als „Mutter der Gnade“ angerufen, denn sie hat die Quelle der Gnade, Jesus Christus, geboren. Passend zum vertrauensvollen Inhalt des Gebets zu Maria hat der Münchner Hofkapellmeister Aiblinger alpenländisch-terzenselige Musik von anrührender Schlichtheit geschaffen. Dieser charmante Oberstimmengesang fügt sich sowohl im weihnachtlichen Festkreis als auch an Marienfesten hervorragend ein.

2868

Fauré, Gabriel (1845–1924)
pdf In Paradisum
für Oberstimmenchor (Sopran, Mezzosopran, Alt) und Orgel
Bearbeitet und herausgegeben von Caroline Roth
Part. € 4,00 / Chorpart. € 1,20
Verl.-Nr.: BU 2868
Wenige Kompositionen machen die christliche Hoffnung auf das Leben nach dem Tod und die ewige Geborgenheit bei Gott derart sinnlich erfahrbar wie Faurés ätherisch-schwebendes „In Paradisum“. Daher hat sich dieser Satz aus seinem Requiem zu einem äußerst populären Troststück beim feierlichen Totengedenken und bei Beerdigungen entwickelt. Der im Original über weite Strecken einstimmige Gesang wurde durch die frisch berufene Aschaffenburger Stiftskantorin und erfahrene Chorleiterin Caroline Roth für dreistimmigen Oberstimmenchor aufgefächert, wobei die entrückte Klangwirkung vollständig erhalten bleibt. Die Begleitung mit der durchlaufenden, charakteristischen staccato-Figur ist problemlos auch manualiter oder auf dem Klavier ausführbar. Dank dieser Bearbeitung können nun endlich auch Oberstimmenchöre ihren Zuhörern einen musikalischen Blick ins Paradies verschaffen.

2879

Nüdling, Thomas (*1976)
pdf Requiem
Missa pro defunctis
für Oberstimmenchor (Sopran, Alt) und Orgel
Part. € 16,00 / Chorpart. € 2,00
Verl.-Nr.: BU 2879
Diese Requiemvertonung in der seltenen Besetzung für zweistimmigen Oberstimmenchor und Orgel trägt dem Umstand Rechnung, dass im konkreten Bedarfsfall nur ein begrenztes Kontingent sowohl an Sänger(inne)n als auch an Probezeit zur Verfügung steht. Die Komposition besticht durch satztechnische Vielgestaltigkeit, melodische Schönheit (im Rückgriff auf die bekannten gregorianischen Melodien) und romantisch-impressionistische Harmonik, wobei die grundlegende Botschaft stets im Trost und in der Auferstehungshoffnung gründet. Ein wahrhaft „kraftspendendes“ Werk, das seine Wirkung sowohl in der Liturgie als auch im Konzert zu entfalten vermag.

2884

Unterguggenberger, Andreas (*1969)
pdf Segenslied
für Oberstimmenchor (Sopran, Alt) und Klavier/Orgel
Part. € 4,00 / Chorpart. € 1,20
Verl.-Nr.: BU 2884
Segenslieder sind ein unverzichtbarer Bestandteil im Chorrepertoire und kennen keine Beschränkung auf bestimmte Besetzungen und Altersstufen: Sowohl Erwachsenen- als auch Kinder- und Jugendchöre führen diese gesungenen Bitten um Schutz, Hilfe und Geborgenheit mit Vorliebe auf. Folgerichtig bietet der neue Passauer Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger, selbst seit Jahren mit sämtlichen Chorgattungen vertraut, seine neueste Komposition sowohl für dreistimmig gemischten Chor als auch für Oberstimmenchor an. Das technisch einfach zu realisierende Werk steht in der Tradition der romantisch-gefühlvollen Segenslieder und wird garantiert von alten wie jungen Sängern (oder allen gemeinsam!) immer wieder gerne gesungen werden.
Mit deutschem und englischem Text.
Auch als dreistimmige Fassung erschienen (BU 2873).

2885

Wallrath, Klaus (*1959)
pdf Bartimäus geht ein Licht auf
Ein biblisches Kurzmusical für Soli, einstimmigen Kinderchor, zwei Melodieinstrumente und Klavier
Part. € 22,00 / Chorpart. € 2,00 / Stimmenset € 8,00 / Klavierauszug € 16,00
Verl.-Nr.: BU 2885
Nach dem begeisterten Echo auf das erste Butz-Kindermusical („Kein Platz im Wunderteich“, BU 2831) legt das Erfolgsduo Klaus Wallrath (Musik) und Ronald Klein (Text) nach: Ihr neues Kurzmusical basiert auf einer biblischen Geschichte und zeichnet sich durch den gleichen geistreichen Witz aus wie sein Vorgänger. Der blinde Bettler Bartimäus hat vom „Wundermann“ Jesus von Nazareth gehört und setzt seine letzte Hoffnung auf Heilung in ihn – obwohl doch jedermann weiß, dass aus Nazareth nichts Gutes kommen kann. Eines Tages zieht Jesus mit seinen Jüngern vorbei. Wird Bartimäus sich einen Weg durch die sensationsgierige Meute der „Jesus-Fans“ bahnen können? Und wie wird dieser reagieren? Wallraths vortrefflich auf die Geschichte abgestimmte Musik trägt die gesamte Erzählung und steckt voller hitverdächtiger Melodien; dabei ist der Chorpart stets einstimmig und die Instrumentalbegleitung sehr sparsam gehalten, so dass dieses Musical auch in bescheidenen Verhältnissen ohne Abstriche realisiert werden kann. Wenn Sie sich mit Ihrem Kinder- oder Jugendchor zum ersten Mal an ein Musicalprojekt wagen, ist dieses etwa halbstündige Werk der ideale Einstieg!

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Sologesang

2876

Cimarosa, Domenico (1749–1801)
pdf Veni Creator Spiritus (Erstdruck!)
Duett für zwei hohe Solostimmen, Streicher und Orgel (Hr ad lib.)
Herausgegeben von Friedrich Hägele
Preis: € 14,00 (2 Exemplare je € 12,00)
Verl.-Nr.: BU 2876
Nicht der heute weitaus berühmtere Mozart, nein: Domenico Cimarosa war der europaweit erfolgreichste Opernkomponist des ausgehenden 18. Jahrhunderts! Seine Opernmelodien erlangten derartige Beliebtheit, dass ihnen durch Umtextierung häufig eine kirchenmusikalische „Zweitverwertung“ zuteilwurde. Als Cimarosas Meisterwerk gilt seine Opera buffa „Il matrimonio segreto“ („Die heimliche Ehe“), aus der das vorliegende Stück ursprünglich stammt. Das lebhafte Duett lässt deutlich erahnen, was seine Zeitgenossen an Cimarosa schätzten: Die beiden Solostimmen spielen sich auf mitreißende Weise gegenseitig den Ball zu, wobei Cimarosa die Phrasen mit melodischer Meisterschaft formt und dem Wechselspiel der Stimmen eine feinsinnig ausgearbeitete Orchesterbegleitung unterlegt. Der Charakter der Komposition passt hervorragend zum Text des Pfingsthymnus’: eine feurig vorgetragene Bitte um die Gaben des Heiligen Geistes!

2870

Tambling, Christopher (1964–2015)
pdf Vier Sologesänge
für mittlere Stimme und Orgel
Herausgegeben von Hans-Peter Bähr
Preis: € 12,00 (2 Exemplare je € 10,00)
Verl.-Nr.: BU 2870
Nach seinen erfolgreichen Chor- und Orgelwerken ist der britische Komponist Christopher Tambling nun auch mit Sologesängen in unserem Programm vertreten: Die Edition enthält Stücke für mittlere Stimme und Orgel, die seine Meisterschaft, verschiedenste Stimmungen abzubilden, eindrucksvoll dokumentieren: Ein triumphaler Freudenpsalm, eine zarte, impressionistisch anmutende Magnificat-Vertonung, ein apartes abendliches Strophenlied und ein Vertrauenspsalm, der das Fragen des Betenden durch seinen überschäumend-positiven Impetus bereits zur Gewissheit werden lässt. Eine Sammlung für vielfältige Anlässe in Gottesdienst und Konzert – und im gewohnt klangvollen, romantisch inspirierten Stil des beliebten englischen Komponisten.
Mit deutschem und englischem Text.
Inhalt: Das ist der Tag, den Gott gemacht hat; Meine Seele preise Gott den Herrn; Abendlied; Ich schaue zu den Bergen auf.

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Orgelwerke

Orgel solo

2874

Jones, Robert (*1945)
pdf An Easy Organ Album (Man. und Ped.)
Orgelwerke Heft 7

Preis: € 13,00 (32 Seiten)
Verl.-Nr.: BU 2874
Die Orgelwerke des englischen Komponisten Robert Jones erfreuen sich seit Jahren schon auch im deutschsprachigen Raum einer enormen Beliebtheit: Mit seinem unverkennbaren Personalstil versteht Jones es immer wieder aufs Neue, zu beeindrucken und – zu begeistern! Mit seiner neuesten Sammlung richtet er sich insbesondere an nebenamtliche Organisten, denen er qualitätvolle, technisch einfache und klanglich überzeugende romantische Stücke für den Gottesdienst anbieten möchte. Wie bei seinen bisher erschienenen Orgelbänden deckt Jones auch hier eine große Palette an Ausdrucksvarianten ab, was vielfältige Einsatzmöglichkeiten für alle Stücke ermöglicht.

Inhalt: Allegro maestoso; Lachrymae; Risoluto; Gavotte; Saraband; Gigue pour la Trompette; Cantabile; Marcietta; Tranquillo; Melody; Pastorale; Sortie.

2867

Michel-Ostertun, Christiane (*1964)
pdf Drei Präludien aus der Geographie (Ped.)
für Orgel
Preis: € 12,00 (24 Seiten)
Verl.-Nr.: BU 2867
Ein höchst origineller Beitrag zu unserer Sparte mit „Heiterer Orgelmusik“ ist hier anzuzeigen: Die insbesondere durch ihre Improvisationsschulen, Kompositionen und Kinder-Orgelkonzerte bekannt gewordene Dozentin Christiane Michel-Ostertun legt drei Stücke vor, bei denen so einiges zusammen kommt: Geographische Bezüge (Die „Neue Welt“, Babylon, Pisa), vergnügliches Spiel mit Intervallen (Nonen, Terzen, Sekunden) und musikalische Anspielungen auf bekannte Kompositionen (z. B. die „Neunten“ von Beethoven und Dvořák). Bei allen Querverweisen und Anleihen – letzten Endes ist das klangliche Ergebnis entscheidend! Hier vermag die Komponistin vollauf zu überzeugen und Spieler wie Zuhörer ausgefallener Orgeldarbietungen rasch für sich und ihre Musik einzunehmen.

Inhalt: Die Sinfonie aus der Nonenwelt; Die hängenden Terzen von Babylon; Der schiefe Ton von Pisa.

2864

Schmid, Joseph (1868–1945)
pdf Orgelwerke (Ped.)
Herausgegeben von Gerhard Weinberger
Preis: € 15,00 (52 Seiten)
Verl.-Nr.: BU 2864
Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Zerstörung vieler romantischer Orgeln geriet auch die Musik, die für diese Instrumente geschrieben wurde, etwas in Vergessenheit, zumal in den folgenden Jahrzehnten romantischer Klangsinnlichkeit eher mit Skepsis begegnet wurde. Die vorliegende Edition ausgewählter Orgelwerke von Joseph Schmid, der ab 1901 als Domorganist an der Münchner Frauenkirche amtierte, macht einen reizvollen Ausschnitt dieses Repertoires endlich wieder bzw. teils sogar erstmalig zugänglich; mit Prof. Gerhard Weinberger konnte ein ausgewiesener Experte für unbekannte Orgelmusikschätze als Herausgeber gewonnen werden. Schmids hochromantische, expressive Harmonik ergänzt sich aufs Vorteilhafteste mit seinem Gespür für prägnante Themen; beide Charakteristika formen gemeinsam kleine Perlen romantischer Orgelkunst mit oft improvisatorischem Gestus. Nebenamtler sollten keinesfalls verzagen! Auch wenn der Komponist Domorganist war, ist seine Musik keinesfalls nur für Amtskollegen geeignet: Die Stücke liegen ideal in der Hand und sind von überschaubarer Länge, für die wenigen anspruchsvolleren Passagen gibt es sogar „Entschärfungsvorschläge“ vom Komponisten selbst. Eine lohnenswerte Entdeckung!

Inhalt: Improvisation; Arioso, Menuett, Präludium; 3 kleine Orgelstücke; Ave Maria; Gavotta; Gigue; Elegia; Passus et sepultus.

2869

Strauss, Johann (1825–1899)
pdf Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ (Ped.)
(Organ goes Opera 3)

Bearbeitet und herausgegeben von Natalia Uzhvi
Preis: € 12,00 (28 Seiten)
Verl.-Nr.: BU 2869
Wenige Musikstücke bringen den mondänen, champagnergetränkten Glanz der adeligen Salon- und Ballgesellschaften derart unmittelbar zum Ausdruck wie die spritzige Ouvertüre zu Johann Strauss’ Operette „Die Fledermaus“. Dieser heitere Klassiker darf bei keinem Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker fehlen und ist nun endlich auch in einer überzeugenden Orgelbearbeitung verfügbar. In der Transkription werden spieltechnische Klippen geschickt vermieden, so dass sich mit etwas Übung auch Nebenamtler ihren verdienten Applaus abholen können. Das Stück ist geradezu prädestiniert für heitere Orgel-, Neujahrs- und Karnevalskonzerte und könnte bei Ihrem nächsten Auftritt als „Rausschmeißer“-Zugabe einen fulminanten Schlusspunkt setzen. Prosit!

2872

Willscher, Andreas (*1955)
pdf Dschungelarium (Man.)
Band 11 der Reihe „Tiere in der Orgelmusik“

Preis: € 13,00 (32 Seiten)
Verl.-Nr.: BU 2872
Der Dschungel ist nicht länger mehr nur Schauplatz fragwürdiger TV-Sendungen, sondern zieht jetzt auch auf den Orgelemporen ein! In bester Willscher-Manier stellt jedes Charakterstück eine tierische Eigenart in den Mittelpunkt: Die emsigen Termiten treffen auf ein träges Faultier, ein Papagei plappert Melodien nach und eine Schwarze Mamba verbreitet giftige Gefahr! Gemeinsam mit Schnabeltanz, Elefantenmarsch und „affiger“ Toccata entsteht ein äußerst fantasievoll gestalteter tierischer Kosmos – der übrigens durchweg manualiter konzipiert ist, so dass auch nebenamtliche Organisten zum „Dschungelkönig“ avancieren können.

Inhalt: Der Orang-Utan; Die Termiten; Die schwarze Mamba; Das Faultier; Die Elefanten; Die Ritter der Schnäbel (Tukane); Der Papgei; Wieselflinke Äffchen (Plumploris).

PM62.16

Vierne, René (1878–1918)
pdf Œuvres pour orgue ou harmonium – Vingt Préludes-Exercises (Man.)
Orgelwerke Band 6

Herausgegeben von Nanon Bertrand
Preis: € 22,00 (44 Seiten)
Verl.-Nr.: PM 62.16
Die vielbeachtete Orgel- und Harmoniumschule von René Vierne richtet sich an Orgelschüler mit grundlegenden Klavier-Vorkenntnissen. Unser französischer Partnerverlag hat daraus nun zwanzig „Préludes-Exercises“ in einer separaten Edition veröffentlicht. Jedes dieser kurzen, manualiter konzipierten Stücke übt eine spezifische technische Fähigkeit des Orgelspiels ein wie etwa stumme Fingerwechsel oder verschiedene Artikulationsweisen; der Notentext enthält zu diesem Zweck auf Vierne zurückgehende Fingersätze, Ausführungshinweise und Registrierangaben für Orgel und Harmonium. Den Doppeltitel „Préludes-Exercises“ hat Vierne mit Bedacht gewählt, da es sich trotz der spieltechnischen Zielsetzung keineswegs um trockene, akademische Fingerübungen handelt, sondern um sehr reizvolle Charakterstücke, die in der französisch-romantischen Prélude-Tradition stehen. Sie eignen sich hervorragend als Ergänzungs-Literaturstücke zu einer Orgelschule, werden aber dank ihrer Vielseitigkeit auch in Gottesdienst und Konzert ihre Wirkung nicht verfehlen.

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Orgel und Instrument/e

2886

pdf Romantische Musik für Flöte und Orgel Band 3
Bearbeitet und herausgegeben von Tobias Zuleger
Preis: € 16,00 (inkl. Stimme)
Verl.-Nr.: BU 2886
Der große Erfolg der Vorgängerbände zeigt: Die Kombination „Flöte plus Orgel“ ist bei Hörern wie Musikern außerordentlich beliebt. Organisten und Flötisten können sich jetzt über frisches „Futter“ in Form sachkundiger Arrangements freuen, denn erneut hat Tobias Zuleger urteilssicher in die Schatzkiste romantischer Preziosen gegriffen und neun besonders geeignete Kompositionen geschmackvoll für Flöte und Orgel eingerichtet. Die ausgewählten Stücke umfassen ein großes Spektrum unterschiedlichster Stimmungen, von der tänzerischen Reger-Caprice über lyrisch-friedvolle Meditationen der französischen, englischen und amerikanischen Orgelromantik bis hin zu einer feinsinnig-melancholischen Canción, die so wohl nur ein spanischer Komponist zustande bringen konnte. Wer an den bisherigen Bänden Freude hatte, wird sie auch in diesem Heft finden!

Inhalt: An eine wilde Rose (McDowell); Canción (de Falla); Chanson de Matin (Elgar); Impression Grégorienne (Guilmant); Fantasiestück (Gade); Melodie (Paderewski); Siciliano (Moszkowski); Caprice (Reger); Méditation (Dupont).

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Orgel und Orchester

2878

Bach, Johann Sebastian (1685–1750)
pdf Konzert a-Moll BWV 593 (nach Vivaldi), bearbeitet von Marcel Dupré (Erstdruck!)
für Orgel und Streichorchester
Herausgegeben von Tobias A. Frank
Part. € 22,00 / Stimmenset € 20,00 / Orgel € 8,00
Verl.-Nr.: BU 2878
Der Volksmund behauptet: Viele Köche verderben den Brei. Dass diese Weisheit im Bereich der Musik keinesfalls zutrifft, beweist ein bedeutender archivalischer Fund des Herausgebers Tobias A. Frank, der eine epochenübergreifende Koproduktion mehrerer Musikgenies zu Tage gefördert hat. Den meisten Organisten ist Bachs kongeniale Orgelbearbeitung von Vivaldis berühmtem a-Moll-Violinkonzert ein Begriff. Was jedoch bislang kaum jemand wusste: Marcel Dupré hat diese Bearbeitung nochmals bearbeitet und ihr durch „Re-Orchestrierung“ für Orgel und Streicher eine neue klangliche Tiefe verliehen. Das Endergebnis ist ein wohlschmeckendes akustisches Gericht, dem jeder „Koch“ eine entscheidende Zutat beigefügt hat: Vivaldi den Charme und die Unbeschwertheit des italienischen Barock, Bach seine unvergleichlich orgelgemäßen Spielfiguren und Dupré die instrumentale Farbigkeit, die im Ergebnis zu einem veritablen „Konzert für Orgel und Streicher“ führt. Eine bedeutende Neuentdeckung!
[Dauer: ca. 13 Min.]

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